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i2b express 02-2013 - Innovation im Nordwesten - Titelthema Smart City - Neue Technologien für Bremen und Oldenburg

/media/flashcomm?action=mediaview&context=normal&id=457
Beschreibung:

www.i2b.de - -
idea2business - der i2b express ist das Magazin für Innovation im Nordwesten - Ausgabe 02-2013
Titlethema: Smart City - Neue Technologien für Bremen und Oldenburg

Neue Technologien für Bremen und Oldenburg

www. i 2 b . d e
idea 2 business
Das Journal für Inno vation im Nordw esten // 02/13
Für Bremen und Oldenburg
„Smart City“: Die lernende Stadt
Neue Technologien helfen Bremen und Oldenburg, sich umweltfreundlicher,
sozialer und sicherer zu organisieren.
„Wir haben das Potenzial zur
Vorzeigeregion“
Matthias Brucke, Experte für
Informationstechnologie
und Mobilität, erklärt
die besonderen
Chancen des Nord-
westens als „Smart
Region“. Seite 3
Simulator minimiert Kosten und Risiken
An der Uni Oldenburg wurde ein System
entwickelt, das Kommunen schon
vor der Einrichtung eines
intelligenten Stadtinformationssystems
wertvolle Tipps für
die Umsetzung gibt.
Seite 4
Daten suchen Anwender
„Copernicus“ verknüpft Informationen
von Satelliten und anderen Quellen
miteinander. Die Daten
stehen auch Unternehmen
zur Verfügung.
Seite 5
Die Fabrik organisiert sich selbst
Das BIBA erforscht cyber-physische
Produktionssysteme und baut ein
Kompetenz- und Transferzentrum
auf. Seite 12
Der Boom der Informations- und Kommunikationstechnologie
hat die kreativen Prozesse in
Ballungsräumen noch einmal beschleunigt. Er
wirkt sich auf alle Bereiche des Lebens aus – mit
positiven und negativen Folgen, definitiv aber
unaufhaltsam. Unter dem Schlagwort „Smart
City“ versuchen mittlerweile weltweit viele Städte,
neue Technologien zu nutzen, um sich besser
zu organisieren und die Lebensqualität für die
Bewohner deutlich zu erhöhen. Energieeffizienz
ist dabei ein wichtiges Ziel, aber auch Themen
wie Verkehrslenkung, Aus- und Weiterbildung,
Unternehmenskooperationen, Administration
und Sicherheit bieten viel Raum
für Innovationen.
Die EU-Kommission hat bereits
eine „European Smart Cities
bieten umfassende Möglichkeiten, die andere
Regionen nicht in der Form haben.
Diese Ausgabe des i2b express gibt auf den
Seiten 3 bis 10 einen Einblick in aktuelle Entwicklungen
und Projekte zum Thema „Smart Region“
in Bremen und Oldenburg. Um kontinuierlich auf
dem Laufenden zu bleiben, abonnieren Sie am
besten den täglichen (kostenlosen) i2b-Newsletter
unter www.i2b.de/newsletter/newsletteranmeldung.
Die Menschheit ballt sich immer stärker in
Städten: Je nach Prognose werden im Jahr
2050 bereits 70 oder 80 Prozent der Weltbevölkerung
in dieser stark verdichteten
Siedlungsform leben. Organisatorisch
stellt das eine enorme Herausforderung
dar, denn die Massen müssen mit
Nahrung, Energie, Mobilität, Wohnraum
und Bildung versorgt werden, während
gigantische Mengen an Müll anfallen.
Gleichzeitig bringen Städte aber auch die
meisten Ideen und Innovationen hervor:
Je mehr Menschen auf engem Raum zusammenleben,
desto schneller entwickeln sie neue
Lösungen für ihre Probleme.
and Communities“-Initiative gestartet, mit der
vorrangig neue Energie- und Verkehrskonzepte
gefördert werden. Auch Bremen und Oldenburg
haben sich auf den Weg zur „intelligenten Stadt“
gemacht. Zu den sichtbarsten Projekten in diesem
Bereich zählt die Modellregion Elektromobilität,
aber der Nordwesten bietet noch zahlreiche
weitere Ansatzpunkte für die Entwicklung zukunftsträchtiger
Lösungen: Stärken in Bereichen
wie Satellitenkommunikation, erneuerbaren
Energien, Umwelttechnik, Logistik und Robotik
wirtschaft und der Nahrungsmittelindustrie ist
dies häufig der Fall. Dennoch werden die Möglichkeiten
der Automatisierung dort noch lange
nicht ausgeschöpft. Beim i2b meet-up am 9. April
wurden daher Einblicke vermittelt, wie die neuesten
technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen
auf dem Gebiet der Robotik in der
Lebensmittelindustrie eingesetzt werden.
In einem wirtschaftspolitischen Überblick
forderte der Bundestagsabgeordnete Carsten
Sieling zunächst, dass bei der Forschungsförderung
mehr Wert auf den Technologietransfer
gelegt wird. „Das Thema muss rein in die kleinen
und mittleren Unternehmen“, betonte er. Den
Betrieben selbst legte er nahe, das Zentrale Innovationsprogramm
Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums
stärker zu nutzen.
Prof. Herbert Buckenhüskes von der Deutschen
Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG)
bemängelte in seinem Impulsvortrag, die Lebensmittelbranche
sei im Vergleich zu anderen
Wirtschaftszweigen „ein Entwicklungsland, was
Akteure, wie Diversity als Strategie bereits in
Bremer Betrieben eingesetzt wird und welche
Handlungsmöglichkeiten sich gerade auch
für mittelständische Unternehmen ergeben.
Allerdings gelte es zunächst erst einmal, den
rechtlichen Rahmen einzuhalten, erklärte Prof.
Gertraude Krell in einem Kurzvortrag, denn Benachteiligungen
seien aufgrund des Allgemei-
Der i2b meet-up am 9. April im Flughafen Bremen zeigte große Chancen für regionale
Unternehmen mit Schwerpunkten in der Nahrungsmittelproduktion oder der Robotik auf.
Lebensmittelindustrie braucht mehr Robotik
i2b meet-up Diversity
Roboter lernen, die unterschiedlichsten Lebensmittel
zu verarbeiten – sogar Eier können sie
bereits handhaben, ohne sie zu zerstören.
// Foto: Kontrast Medienproduktion
die Robotertechnik betrifft“. Viele Betriebe würden
das große Potenzial des Robotereinsatzes
nicht erkennen. Dies ändere sich jedoch meist,
wenn man sie gezielt an das Thema heranführt
– intensive Informationsvermittlung sei also
notwendig. Darüber hinaus gelte es, die tatsächlichen
Hürden zu überwinden, die beispielsweise
in der schwierigen Erkennung und Handhabung
von weichen, ungleichförmigen Lebensmitteln
liegen. Das Potenzial sei jedenfalls in vielen
Fällen gegeben, denn Roboter seien in der Regel
hygienischer als menschliche Hände und die
verrichteten Tätigkeiten in der Branche seien oftmals
sehr belastend.
Rolf Peters, Geschäftsführer der K-Robotix
GmbH, führte anschließend durch eine Podiumsdiskussion,
in der Experten aus der Lebensmittelbranche
über ihre Erfahrungen mit dem
Einsatz von Robotern informierten. Tenor auch
dort: Nicht ganz einfach, aber es kann sich für
viele Unternehmen lohnen, die es jetzt noch für
unmöglich halten.
nen Gleichbehandlungsgesetzes verboten. Verstöße
können teuer werden. Wichtiger jedoch:
„Auf dem Arbeitsmarkt und den Absatzmärkten
haben es Unternehmen mit immer mehr Vielfalt
zu tun. Darauf nicht angemessen zu reagieren,
bewirkt Wettbewerbsnachteile“, so Prof. Krell.
„Schlagworte wie Globalisierung, demografischer
Wandel, Fachkräftemangel, Wertewandel
stehen ja für ernst zu nehmende Entwicklungen,
die allesamt für Diversity Management sprechen,
um nicht zu sagen: es erfordern.“
Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen Roboter
dem Menschen das Leben erleichtern können
– und zwar insbesondere dort, wo Tätigkeiten
mit gesundheitlichen Risiken oder eintöniger
Fließbandarbeit verbunden sind. In der Land-
Innovationen entstehen oft dadurch, dass
verschiedene bestehende Ideen miteinander
verknüpft werden und gemeinsam etwas Neues
ergeben. Unternehmen und Organisationen können
profitieren, wenn sie in ihren Belegschaften
für möglichst große Vielfalt sorgen: Frauen und
Männer, Deutsche und Migranten, Junge und
Alte, Introvertierte und Extrovertierte. „Diversity“
heißt das Stichwort – es steht nicht nur für Toleranz
gegenüber anderen Nationalitäten, Religionen
und sexuellen Orientierungen, sondern vor
allem auch für die Vorteile, die sich aus der Vielfalt
des menschlichen Lebens gewinnen lassen.
Beim i2b meet-up am 5. März im Kundenzentrum
von Mercedes-Benz zeigten verschiedene
Gute Stimmung beim i2b meet-up.
Auch kulturelle Vielfalt wurde geboten.
Prof. Gertraude Krell erklärte die Vorteile des
Diversity Managements. // Fotos: Kontrast
Medienproduktion
i2b e x p r e s s 0 2// 2 013
2 i2b
Matthias Brucke hat bereits 2009 für das
Oldenburger Informatik-Institut OFFIS an
einem Positionspapier zum Potenzial von
Smart Cities mitgewirkt, das von der Deutschen
Akademie der Technikwissenschaften
(Acatech) für die Politik erstellt wurde. Bei
der niedersächsischen Landesinitiative Mobilität
leitet er einen Arbeitskreis zum gleichen
Thema. Im Interview erklärt er, warum der
Nordwesten sich besonders stark als „Smart
Region“ eignet.
Warum ist es sinnvoll, sich auf den Weg
zur Smart City zu machen?
Ursprünglich ging es beim Thema „Smart Cities“
um die Frage, wie die schnell wachsenden Megacities
in Entwicklungs- und Schwellenländern
durch intelligente Lösungen vor dem Kollaps
bewahrt werden können. In Deutschland ist die
Situation natürlich anders, aber auch wir haben
viele Probleme, die mit neuen Ideen und Technologien
besser gelöst werden können. Z.B. führt
die Urbanisierung auch hier dazu, dass ländliche
Räume überaltern und in Städten die Infrastruktur
nicht mehr ausreicht.
Eignen sich Bremen und Oldenburg
denn als Vorreiter dieser Bewegung?
Es gibt sicherlich Städte, die schon weiter sind,
aber die Entwicklung steht ja auch gerade erst
am Anfang. Genau genommen handelt es sich bei
der Smart City ohnehin eher um eine Vision, die
eine Richtung vorgibt. Man wird nie sagen können,
„So, jetzt sind wir fertig“. Der Nordwesten
verfügt über eine ganz besondere Kombination
an Stärken, die für eine „Smart Region“ sehr interessant
sind: Energie, Nahrungsmittel, maritime
Wirtschaft, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt.
Außerdem haben wir Städte wie Bremen,
Oldenburg und Groningen auf der holländischen
Seite, aber auch eine typische ländliche Gegend
wie Ostfriesland. Damit können wir eine Art
Blueprint für Europa werden. Wir haben das Potenzial
zur Vorzeigeregion. Schon jetzt werden im
Bereich Weser-Ems zum Beispiel 50 Prozent der
Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen.
Ist das also im Wesentlichen ein wirtschaftspolitisches
Thema?
Nein, um sein volles Potenzial zu entfalten,
braucht es einen breiten gesellschaftlichen Diskurs.
Vereinfacht gesagt müssen drei Fragen
geklärt werden: Welche gesellschaftlichen Probleme
wollen wir vorrangig lösen? Wie können
regionale Unternehmen damit Geld verdienen?
Und welche spannenden wissenschaftlich-technischen
Fragen werden dabei untersucht? Der
erste Punkt ist dabei der Wichtigste – das Ganze
muss dem Wohle der Menschen in der Region
dienen.
Wie schafft man es, dass dieser Prozess
eine Eigendynamik entwickelt und nicht
dauerhaft künstlich am Leben gehalten
werden muss?
Am Anfang muss natürlich nachgeholfen werden.
Aber irgendwann sollte aus dem „Push“ ein
„Pull“ werden. Die Region muss ein „Living Lab“
werden, also ein reales Testfeld für neue Technologien,
das eine automatische Anziehungskraft
auf Akteure entfaltet, die an ähnlichen Themen
arbeiten und hier optimale Bedingungen vorfinden.
Die holländische Stadt Assen hat sich zum
Beispiel als „Sensor City“ etabliert. Die ganze
Stadt ist mit Sensoren ausgestattet, um den Verkehrsfluss
zu verbessern, Luftverschmutzung zu
reduzieren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
zu fördern. Das funktioniert sehr gut
und die Bevölkerung macht mit. Zunächst hat die
Stadt aber in eine offene Infrastruktur investiert.
Was kann die Politik im Nordwesten
tun, um den Prozess anzustoßen?
Als erstes muss die Vision konkretisiert werden.
Dann brauchen wir eine Plattform, auf der alle
Akteure miteinander in Kontakt treten – eine
organisatorische, aber auch eine technische. Auf
diesem Weg können dann gemeinsame Projekte
abgewickelt werden. Wichtig ist, dass Politik und
Verwaltung mehr Daten für die freie Nutzung zur
Verfügung stellen, zum Beispiel Katasterdaten,
Straßenkarten und Verkehrsdaten. Aber auch
Unternehmen müssen sich überlegen, wie sie
untereinander mehr Informationen austauschen
können, um gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln.
Mit dem OFFIS in Oldenburg und dem
TZI in Bremen haben wir zwei Institute, die ein
sicheres System dafür bereitstellen können.
Die Smart Region als Spielwiese für
IT-Fachleute?
Nein, im Gegenteil, in der Smart Region findet
jeder seinen Platz. Es geht im Kern darum, sich
zunehmend besser zu vernetzen, um Probleme
intelligent lösen zu können. Wir haben viele Perlen
in der Region, die man zu einem Collier zusammen
flechten muss. Je besser die Vernetzung,
desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass solche
Lösungen zustande kommen. Die Idee einer
Smart Region ermöglicht einfach besonders viele
intelligente Verknüpfungen und löst dadurch reale
gesellschaftliche Probleme.
Interview: ak
„Wir haben das Potenzial zur Vorzeigeregion“
Matthias Brucke ist Leiter Business Development
des Forschungs- und Entwicklungsbereichs
Verkehr am Informatik-Institut OFFIS und Clustermanager
bei „Automotive Nordwest“.
i2b e x p r e s s 0 2// 2 013
Smart Cities 3
Studierende der Uni Oldenburg haben ein System entwickelt, das den Kommunen
schon vor der Einrichtung eines intelligenten Stadtinformationssystems wertvolle Tipps
für die Umsetzung gibt.
Simulator minimiert Kosten und Risiken
Die Simulation ermöglicht es einer Kommune,
den Mehrwert eines solchen Stadtinformationssystems
abzuschätzen, bevor in echte Sensoren
oder große Softwaresysteme investiert wird. Darüber
hinaus kann das System bereits vorab optimiert
werden: „Das betrifft zum einen den Einsatz
und die Platzierung von Sensoren“, erklärt
Nicklas. „Wo werden welche Sensoren gebraucht
– und wie viele?“ Zum anderen betreffe es den
Test von bestimmten Szenarien – was passiert,
wenn ein Großereignis in der Stadt stattfindet
oder das Wetter sehr schlecht ist?
Projektpartner der Universität war die Verkehrsleitzentrale
der Stadt Oldenburg, unterstützt
wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
von der Wirtschaftsförderung der Stadt.
Das Offis Institut für Informatik und das Smarter
Cities Lab der IBM Research (Dublin/Irland) begleiteten
das Projekt inhaltlich und beratend.
Mittlerweile ist „Alise“ abgeschlossen, aber
die Entwicklungen im Bereich Smart City gehen
weiter. Mehrere Masterarbeiten untersuchen
die Teilaspekte der Sensordatenverarbeitung
in der Cloud und Anreizsysteme für nachhaltige
Mobilität. Darüber hinaus laufen Gespräche
mit Städten, inwiefern der
Alise-Simulator dort für
Smart-City-Projekte eingesetzt
werden kann. (ak)
Weitere Informationen //
www.pg-alise.de
Einige Ideen für Smart Cities sind bereits weit
fortgeschritten. Kleine Insellösungen für die
Verkehrsleitung gibt es beispielsweise schon an
vielen Orten, an anderen Stellen werden sie auch
bereits komplexer. Allerdings sind fast alle Kommunen
hoch verschuldet und scheuen die Ausgaben
für Informationstechnologie und Sensoren,
zumal der Erfolg der Maßnahmen nicht garantiert
werden kann, solange keine umfassenden
Erfahrungen vorliegen.
An der Universität Oldenburg ist jetzt ein System
entwickelt worden, das die Kosten und Risiken
bei der Einrichtung einer intelligenten Verkehrs-
und Energieinfrastruktur minimieren soll.
Unter der Leitung von Prof. Daniela Nicklas haben
zwölf Studierende der Master-Studiengänge
Wirtschaftsinformatik und Informatik in der Projektgruppe
„Alise“ (Advanced Live Integration of
Sensor Data for Smart City Environments) ein
System erarbeitet, das aktuelle Daten aus Verkehr,
Wetter und Energie zusammenführt. Am
Beispiel der Stadt Oldenburg simulieren sie, wie
mit Hilfe von Sensoren präzise Live-Abbilder der
jeweiligen Verkehrssituation, Wetterlage oder
des aktuellen Energieverbrauchs erfasst werden
können. Diese Informationen werden dann gebündelt
an eine Schaltzentrale übermittelt.
Der Simulator kann auch die dezentrale
Energieeinspeisung aus erneuerbaren Quellen
nachbilden. // Foto: joepix/iStock
„Alise“ simuliert anhand von aktuellen Sensordaten die Verkehrslage und den Energiehaushalt der Stadt.
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4 Smart Cities
Die „schlaue Stadt“ hört nicht an den Stadtgrenzen
auf. Sie wird von zahlreichen Faktoren
beeinflusst, die oft ihren Ursprung ganz woanders
haben und manchmal auch aus weiter Ferne
am besten beobachtet werden können. Bereits
vor 15 Jahren haben die EU-Kommission und die
Weltraumorganisation ESA daher den Aufbau
des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus
beschlossen, das bis Ende 2012 noch GMES hieß
(„Global Monitoring System for Environment and
Security“). Das System verknüpft Daten, die mit
Hilfe von Satelliten gesammelt werden, und Informationen,
die am Boden oder in geringerer
Höhe – beispielsweise durch Wetterstationen
oder Flugzeuge – gewonnen werden.
Einige Nutzungsformen dieses Systems sind
bereits klar: der Klimawandel und seine Folgen
lassen sich genauer beobachten, aber auch
Sicherheitsprobleme und Umweltverschmutzung
auf See können gezielter erkannt werden.
Verkehrsleitung und humanitäre Hilfe sind weitere
übergeordnete Themen.
Neben staatlichen Instanzen sollen aber auch
Unternehmen und Organisationen einen Zugriff
auf die Daten bekommen, sofern sie nicht
sicherheitsrelevant sind. Davon erhofft die EU
sich deutlich mehr innovative Anwendungen, als
wenn alleine die Behörden damit betraut wären.
Die Lösungen dürfen sowohl gemeinnützige als
auch kommerzielle Ziele verfolgen. Eine Studie
aus dem Jahr 2012 kommt zu dem Ergebnis, dass
Copernicus auf diese Weise bis zum Jahr 2030
mehr als 80.000 neue Arbeitsplätze in Europa
ermöglichen werde.
Bremen ist Copernicus-Hochburg
Der Nordwesten ist als Luft- und Raumfahrtstandort
direkt an der Technologieentwicklung
der verschiedenen Copernicus-Elemente beteiligt.
Aber auch auf der Anwendungsseite wird
gearbeitet. Die Kompetenz dafür ist vor allem in
der örtlichen Niederlassung des Deutschen Zentrums
für Luft- und Raumfahrt (DLR) vorhanden,
aber auch auf Seiten der Wirtschaftsförderung
(WFB) sieht man großes Potenzial in diesem
Bereich. Überlegt wird unter anderem, wie auch
kleine und mittlere Unternehmen stärker von
Copernicus profitieren können.
Dieses Know-how ist nicht nur in Deutschland
gefragt, sondern kommt zurzeit auch in Lettland
zum Einsatz. Im Rahmen eines EU-Projekts waren
Bremer Experten im Januar nach Ventspils
Das europäische System Copernicus verknüpft Informationen von Satelliten und anderen Quellen
miteinander. Die Daten stehen jetzt auch für kommerzielle Anwendungen zur Verfügung.
Daten suchen Anwender
richten. Ort, Zeit und genaue Zielgruppe stehen
noch nicht fest, aber es soll in der „Innovationswerkstatt“
wieder darum gehen, konkrete Lösungen
vorzubereiten. „Das muss keine touristische
Anwendung sein, sondern kann zum Beispiel
auch ein Computerspiel oder eine Logistik-Lösung
sein“, erklärt Jesús Zepeda Juárez von der
WFB.
Wer Ideen hat, kann Copernicus aber auch auf
eigene Faust für sich erschließen. Viele Daten sind
kostenlos, andere müssen erworben werden. Die
genauen Prozesse haben sich noch nicht eingespielt,
da das System und die Organisation dahinter
noch jung sind. Umfassende Informationen und
Ansprechpartner sind jedoch bereits unter www.
d-gmes.de zu finden. Für
Auskünfte steht auch Daniela
Grewe von WFB zur Verfügung.
Kontakt: Tel. 0421 -
9600-340, daniela.grewe@
wfb-bremen.de. (ak)
eingeladen worden, um dort die Entwicklung
von Copernicus-Anwendungen anzuschieben.
Weil dort fast keine Vorkenntnisse vorhanden
waren, wurden verschiedene Akteure zusammengebracht,
um im Rahmen eines Workshops
konkrete Ideen zu generieren. Eine davon steht
nun kurz vor der Umsetzung: Ein touristisches Informationssystem
für Ausflüge mit dem Fahrrad
oder Pedelec.
Das System berechnet – wenn es fertig ist –
nicht nur die Streckenlänge und die voraussichtliche
Fahrzeit, sondern bindet auch verschiedene
weitere Informationen ein. So können beispielsweise
anstrengende Steigungen, gefährliche
Streckenabschnitte oder auch hohe Schadstoffkonzentrationen
in der Luft angezeigt werden.
Wer möchte, kann zusätzlich den Kalorienverbrauch
auf der gewählten Tour berechnen lassen.
Als Auftraggeber für diese Anwendung hat
das örtliche Tourismusbüro in Ventspils bereits
großes Interesse gezeigt.
Viele Daten kostenlos verfügbar
Nach den positiven Erfahrungen plant die WFB,
in Kürze auch in Bremen einen Workshop auszu-
Satellitentechnologie kann helfen, die Lebensqualität in Städten deutlich zu verbessern.
// Grafik: Petrovich9
i2b e x p r e s s 0 2// 2 013
Smart Cities 5
Der große Durchbruch ist den Elektroautos noch nicht gelungen. Die engere Verknüpfung mit
verwandten Themen wie Bauwirtschaft und Regenerativen Energien könnte jedoch einen
Schub bringen.
Elektromobilität als Teil der Stadtentwicklung
aber auch nicht genügend Fahrzeuge auf den
Markt gebracht, um den Bedarf zu decken. Die
Hersteller haben nur ein begrenztes Interesse
daran, größere Mengen an Elektrofahrzeugen
zu produzieren, solange unklar ist, ob diese sich
am Markt durchsetzen, denn die vorab erforderlichen
Investitionen sind sehr groß.
Gleichzeitig kämpfen Elektroautos noch mit
einem Imageproblem. „Man hört immer wieder,
sie hätten nur 100 Kilometer Reichweite“, so
Mey. „Wenn intelligenter Service zur Verfügung
steht, kann man am Tag aber auch auf 400 Kilometer
kommen.“ Dennoch sei das Interesse bei
Unternehmen groß, auf eMobility zu setzen, um
sich umweltfreundlich darzustellen. Gerade an
Lieferfahrzeugen mangele es jedoch besonders,
berichtet Mey.
Aufladen während der Fahrt
Parallel zu den Flottenversuchen entwickelt die
Modellregion auch neue technologische Konzepte.
Dazu gehört die „dynamische induktive
Energieübertragung“ – dahinter verbirgt sich
die berührungslose Aufladung der Batterien
während der Fahrt. Auf Bundesebene finden
dazu bereits Versuche mit Bussen statt. Allerdings
ist die Technologie noch recht aufwändig:
Ganze Straßenzüge müssen aufgerissen werden,
um die Ladeinfrastruktur darin zu
versenken. Die Anlagen sind noch sehr
groß und benötigen viel Energie.
Für deutschlandweites Aufsehen hat bereits
das „EO Smart Connecting Car“ gesorgt. Es kann
seine Größe an eine Parklücke anpassen, in alle
Richtungen fahren und je nach Bedarf Ladefläche
oder zusätzliche Sitzplätze ankoppeln. Langfristig
soll es auch in der Lage sein, sich auf der
Straße an andere Autos anzudocken, um Energie
zu sparen und die Sicherheit zu erhöhen. Die
Fahrzeuge können die Energie dann untereinander
austauschen und abrechnen. Irgendwann
sollen sie auch komplett selbst fahren können.
Der erste Prototyp existiert bereits. Eine neue,
verbesserte Version soll im nächsten oder übernächsten
Jahr fertig werden und dann
auch eine Straßenzulassung bekommen.
Weitere Informationen //
www.modellregion-bremenoldenburg.
de
Die Bremer Überseestadt befindet sich noch
am Anfang der Entwicklung – ideale Bedingungen
also, um neue Mobilitätskonzepte frühzeitig
zu integrieren. Das Thema Elektromobilität kann
hier besonders effektiv mit anderen Angeboten
wie Carsharing und ÖPNV verknüpft werden.
Straßen und Gebäude können so konzipiert werden,
dass beispielsweise Ladestationen ausreichend
vorhanden und gut zugänglich sind. Auch
die Kompetenz im Bereich Erneuerbare Energien
– aus denen sich die Elektromobilität im Idealfall
speist – ist in verschiedenen Unternehmen vor
Ort vorhanden.
Zurzeit kursiert daher die Überlegung, das
Quartier zu einer Modellstadt für neue Mobilitätsformen
zu machen. Die BSAG plant ohnehin
gerade eine neue Buslinie und die Brepark
wird neue Parkhäuser errichten, in denen auch
Ladestationen installiert werden können. „Man
muss das alles in einem Zusammenhang sehen“,
wünscht sich Jens Mey, Projektleiter der Modellregion
Elektromobilität Bremen/Oldenburg.
Ein koordiniertes Vorgehen in den alten Hafenrevieren
böte laut Mey auch die Möglichkeit,
überregionales Interesse zu generieren und Fördermittel
einzuwerben. „Aus Sicht des Bundes und
der EU wäre das attraktiv“, erklärt er. „Hier passiert
Vieles auf engem Raum. Dadurch bieten sich neue
Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung.“
Flottenversuch mit 90 Unternehmen
Bereits jetzt erhält das Thema eMobility neue Impulse
aus der Überseestadt. Die dort ansässige
Nehlsen AG hat die Gründung der „Unternehmensinitiative
Elektromobilität“ (UI ElMo) initiiert,
der mittlerweile rund 90 Firmen beigetreten
sind. UI ElMo läuft unter dem Dach der Modellregion
und hat die branchenübergreifende Erprobung
von Elektromobilität zum Ziel. Nehlsen
übernimmt dabei die Beschaffung von rund 160
Fahrzeugen und der Infrastruktur für 200 Ladepunkte.
Teilnehmende Betriebe können darauf
zugreifen.
Wie die Fuhrparks in kleinen und großen
Unternehmen optimiert werden können, wird
durch eine systematische
Auswertung der Fahrzeuge
über ein Gerät zur
Erfassung der Fahrt- und
Ladedaten erforscht. Das
Gerät erfasst beispielsweise,
wann die Autos gefahren werden, wie oft die
Batterien aufgeladen werden müssen und ob es
technische Probleme gibt.
Fahrzeuge schwer zu bekommen
Bereits seit 2011 werden in der Modellregion
ähnliche Flottenversuche durchgeführt. „Unsere
Basisaufgabe ist es, Elektromobilität erfahrbar
zu machen“, erklärt Jens Mey. „Wir evaluieren,
wie die Akzeptanz ist, und sammeln Erfahrungen
mit dem Aufbau von Infrastruktur und Geschäftsmodellen.“
Eine Hürde besteht weiterhin in der Beschaffung
von Fahrzeugen. Zum einen sind die Kosten
noch vergleichsweise hoch, zum anderen werden
Einparken leicht gemacht mit dem „EO Smart
Connecting Car“. Bild: DFKI
Die Verbindung von
Elektromobilität mit
Erneuerbaren Energien und
anderen Themen könnte neue
Perspektiven für die regionale
Wirtschaft eröffnen.
// Quelle: Henrik Jonsson
i2b e x p r e s s 0 2// 2 013
6 Smart Cities
Umweltsenator
Joachim Lohse wirbt
für das e-Fahrrad.
// Foto:
Hannah Grundey ADFC
Unternehmen haben in Bremen zurzeit die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern
Pedelecs und E-Lastenfahrräder auszuprobieren.
E-Lastenfahrräder kostenlos ausprobieren
Das Auto oder doch lieber das Fahrrad – und
dazu mit elektrischer Unterstützung? Mit einem
kostenlosen Testangebot soll der Umstieg vom
Auto auf das Fahrrad erleichtert werden. Umwelt-
und Verkehrssenator Joachim Lohse bietet
Bremer Unternehmen und deren Beschäftigten
mit der Initiative „Pedelec testfahren – Rückenwind
für Mensch und Material“ die Möglichkeit,
Pedelecs und E-Lastenfahrräder gratis Probe zu
fahren. Der Bremer ADFC ist Kooperationspartner
und organisiert die Durchführung des Projekts.
Mehrwöchige Testphasen
Bremer Unternehmen können die Pedelecs für
die Dauer von zehn Tagen kostenlos ausprobieren;
die Lastenfahrräder stehen für vierwöchige
Tests gratis zur Verfügung. Die Räder können
beim ADFC Bremen ausgeliehen werden. Ziel
der Kampagne ist es, insbesondere die Auto fahrenden
Berufspendler für Fahrräder mit elektrischer
Unterstützung zu interessieren. Außerdem
sollen für den Liefer- und Betriebsverkehr die
stadtgeeigneten E-Lastenfahrräder eingesetzt
werden.
34 Pedelecs und vier E-Lastenfahrräder stehen
für die Kampagne zur Verfügung. Sie haben
einen Gesamtwert von über 100.000 Euro. Die
Fahrzeuge werden von Qualitäts-Marken zur
Verfügung gestellt: Raleigh, Kalkhoff, Gazelle,
Trelock und Flyer. Ein Lastenfahrrad „e-Bullitt“
wird vom Servicepartner emobility-nord geliefert.
Für den technischen Service wurden außerdem
Zweiradfachmarkt Dutschke, Zweiradcenter
H.-P. Jakst und die ADFC Radstation Bremen
GmbH gewonnen.
Erste Unternehmen bereits an Bord
Die ersten Nutzer haben bereits Ende Februar
ihre E-Lastenfahrräder und Pedelecs erhalten,
die sie mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
nun im Alltag testen. „Die Aktion kommt für
uns gerade richtig, denn wir stehen kurz vor dem
Kauf eines Lastenfahrrads für unsere regelmäßigen
Einkäufe“, erklärt Christian Johnsen von der
Kultureinrichtung „Schwankhalle“ in der Bremer
Neustadt. „Jetzt können wir vor der Modellentscheidung
die Räder im Alltag ausprobieren.“
Auch die AOK Bremen/Bremerhaven setzt auf
umweltfreundliche und gesunde Mobilität. Ihre
Mitarbeiter dürfen die Pedelecs auf den Wegen
zu ihren Außenterminen verwenden. „Viele
von uns fahren bereits mit dem Rad zur Arbeit.
Aber wir wollen natürlich nicht verschwitzt bei
unseren Kunden erscheinen. Darum nutzen wir
diese Gelegenheit, ein modernes Verkehrsmittel
auszuprobieren“, meint Alexey Dietz von der Gesundheitskasse
in Bremen.
Ausleihtermine können
Bremer Unternehmen vereinbaren
bei Tobias Leuze,
Tel. 0421 - 5177882-72, tobias.
leuze@adfc-bremen.de
Weitere Informationen //
www.pedelec-bremen.de
1-Prozent-Regelung kann jetzt auch für E-Bikes angewendet werden
Steuern sparen und gesünder leben mit Pedelecs
Das deutsche Steuerrecht sieht seit Ende 2012 vor, Fahrräder, E-Bikes
und Pedelecs dem Dienstwagen gleichzustellen. Ohne zusätzliche Kosten
können Unternehmen jetzt Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten,
eine Alternative zum Auto zu finanzieren. „Sie profitieren von motivierten
und gesünderen Arbeitnehmern, die schneller und entspannter ans Ziel
kommen“, betont Ronald Bankowsky, Geschäftsführer von Leasing eBike
in Bremen, Handelshäfen. „Und sie pflegen ihr innovatives und
umweltbewusstes Image.“
Studien zufolge wird bei 45 Prozent aller Arbeitswege eine
Entfernung von weniger als zehn Kilometern zurückgelegt.
Bei Strecken von bis zu sechs Kilometern gilt das Fahrrad als
schnellstes Verkehrsmittel. „Eine nahezu konkurrenzlose Alternative
zum Auto, stressfreier und schneller“, so Bankowsky. Darüber hinaus
seien Arbeitnehmer, die regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren, laut
einer niederländischen Studie durchschnittlich einen Tag weniger krank.
Das E-Bike setzt da an, wo das herkömmliche Rad an seine Grenzen
stößt. „Selbst im Business-Outfit kommt man nicht so leicht ins Schwitzen
und stressfrei zum Kundentermin“, erklärt Bankowsky. Mit passenden
Leasingangeboten
unterstütze seine Firma andere Unternehmen
dabei, ein modernes Mobilitätskonzept umzusetzen. Für Arbeitnehmer
biete sich damit die Möglichkeit, ein modernes und hochwertiges
E-Bike oder Pedelec zu fahren und mit nur 1 Prozent des
Listenpreises als geldwerten Vorteil zu versteuern.
Weitere Informationen // leasing-ebike.de
i2b e x p r e s s 0 2// 2 013
Smart Cities 7
Energiekonsens vermittelt Know-how und Fördermittel, um Gebäude zukunftsfähig zu machen
Energie verschwenden ist nicht „plietsch“
Einen noch schnelleren Einstieg bieten die Energiechecks
für Beleuchtung, Heizung und Strom.
Der Berater oder die Beraterin kommt morgens
ins Haus und am Nachmittag weiß das Unternehmen
schon, an welchen Hebeln es ansetzen
kann – nur im Falle des Strom-Checks wird es
etwas aufwändiger.
Der Aufwand für Energiesparmaßnahmen
lohnt sich laut Pelzl und Stehmeier für fast jedes
Unternehmen. „Investitionen in die Beleuchtung
rentieren sich oft schon nach eineinhalb Jahren,
andere Maßnahmen nach sechs bis sieben Jahren“,
so Pelzl. Noch schöpfen die Unternehmen
die Chancen in diesem Bereich nicht vollständig
aus, Beratungs- und Förderangebote werden
nicht so intensiv genutzt, wie es möglich
wäre.
Infos // www.energiekonsens.de/plietsch
„Bremer modernisieren“:
die Hausmodernisierungsinitiative
Eine Smart City funktioniert nur, wenn
auch die Gebäude einbezogen werden.
In den Gebäuden der Zukunft
können die Energieverbräuche
optimal gesteuert werden. Davor
steht die energetische Sanierung
von Bestandsgebäuden. Um die
Möglichkeiten zur Energieeinsparung
am Haus genauer zu ermitteln,
bietet energiekonsens im Rahmen
von „Bremer modernisieren“ geförderte
Gebäudeenergie-Beratungen an. Ein
Energieberater des Qualitätsnetzwerks
Energie Experten erstellt ein Gutachten,
das als Grundlage für einen individuellen
Modernisierungsfahrplan dient.
Für diese Beratung können Hausbesitzer
von Ein- und Zweifamilienhäusern
rund 50 Prozent der Kosten erstattet
bekommen.
Infos //
www.bremer-modernisieren.de
Kontakt // Astrid Stehmeier
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