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i2b express 03-2013 - Innovation im Nordwesten Bremen und Oldenburg - Titelthema Material- und Energieeffizienz

/media/flashcomm?action=mediaview&context=normal&id=458
Beschreibung:

www.i2b.de - -
idea2business präsentiert den i2b-express - das Journal für Innovation im Nordwesten.
Ausgabe 03-3013 mit dem Titelthema Material- und Energieeffizienz.

Der Markt für Produkte und Dienstleistungen, die sowohl Kosten senken als auch die Umwelt schonen,
ist riesig. // Bild: Violetkaipa
www. i 2 b . d e
idea 2 business
Das Journal für Inno vation im Nordw esten // 03/13
Für Bremen und Oldenburg
Wachstum durch Effizienz
Der intelligente Umgang mit Material und Energie wird immer mehr zum
entscheidenden Wettbewerbsfaktor
Strategie „Europa 2020“: Chancen für
Unternehmen
Die Europäische Union setzt den
Schwerpunkt in der Wirtschaftsförderung
künftig verstärkt auf
nachhaltige Innovationen.
Seite 3
Leichtbau-Zentrum am Flughafen nimmt
Formen an
Das „Ecomat“ startet schon vor der
Fertigstellung mit Kick-off-
Projekten und wirbt um
weitere Unternehmen
als Netzwerkpartner.
Seite 4
Klimaschutzinitiative für kleine und
mittlere Unternehmen
Auftaktveranstaltung zum neuen Oldenburger
Programm „Klima (+)
Unternehmen“ am
29. Oktober.
Seite 5
Angriffe auf Smartphones vorab
erkennen
Die langjährige Partnerschaft zwischen
einem Institut und einem
Unternehmen trägt
Früchte.
Seite 10
Die Anreize für ein intelligentes Management
von Materialien und Energie sind in den vergangenen
Jahren daher massiv gestiegen. Das Potenzial
zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ist
beträchtlich: Alleine die metallverarbeitenden
Betriebe in Deutschland könnten jährlich problemlos
2,3 Milliarden Euro an Materialkosten
einsparen – zu diesem Ergebnis ist eine Studie
der Technischen Universität Berlin im Auftrag
des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) gekommen.
Um weitere 600 Millionen Euro kann dieser
Wirtschaftszweig seine Kosten durch Effizienzsteigerungen
im Energieverbrauch senken.
Aber auch alle anderen Branchen profitieren
vom bewussten Umgang mit Ressourcen. In Bremen
und Nordwest-Niedersachsen
zeigen zahlreiche Initiativen, wie
dieser Trend gewinnbringend genutzt
werden kann – vom schnelAuf
den folgenden Seiten erhalten Sie im Rahmen
des Schwerpunktthemas „Material- und
Energieeffizienz“ einen kurzen Überblick über
verschiedene Angebote in Bremen, Oldenburg
und dem übrigen Nordwesten. Um täglich auf
dem Laufenden zu bleiben, abonnieren Sie die
kostenlosen Innovationsnachrichten von i2b im
Internet unter www.i2b.de/newsletter/newsletter-
anmeldung.
Wenn die Wirtschaft irgendwo auf der
Erde plötzlich Gas gibt, hat das einerseits
positive Effekte, denn es entstehen neue
Absatzmärkte für deutsche Produkte.
Andererseits können auch die Preise für
Materialien spürbar anziehen, weil Engpässe
entstehen – der Boom in China hat
beispielsweise weltweit zu Kostenexplosionen
geführt. Besonders unangenehm
ist es, wenn parallel auch die Energiepreise
anziehen. Deutsche Unternehmen nennen
dies in Konjunkturumfragen regelmäßig als
eine ihrer größten Sorgen.
len Energie-Check im Kleinbetrieb bis hin zur
Erforschung der leichten High-tech-Materialien
für die Flugzeuge der nächsten Generation. Ein
Strauß an Förderprogrammen steht Unternehmen
zur Verfügung, die sich in diesem Bereich
engagieren wollen, aber auch bestehende Forschungsergebnisse
aus den wissenschaftlichen
Einrichtungen der Region können genutzt werden.
Titelthema: Material- und Energieeffizienz
ist auch für Suchmaschinen optimiert. Dazu
zählt auch die Vermarktung über Social-Media-
Kanäle: Schon vor dem offiziellen Start am 15.
August verfügte die Facebookseite des Videoportals
(www.facebook.de/videoportalbremen)
über eine wöchentliche Reichweite von über
5000 Views durch die bis dahin rund 400 Fans.
Eine Anbindung an Google Maps sowie weitere
SEO-Funktionalitäten sind Teil des kostenlosen
Service.
Filmproduktionen, Videoproduktionen und
Imagefilme sowie Produktvideos aller Art können
jetzt von Firmen und Institutionen in das
Onlineportal hochgeladen werden. Interessierte
Unternehmen, aber auch Selbstständige, können
sich direkt beim Videoportal melden. Der Mitgliederbereich
wird nur persönlich und nicht automatisiert
verwaltet, um die Professionalität der
Inhalte sicherzustellen.
Kontakt //
Alexander Flögel, Tel. 0421 - 2237877,
info@videoportalbremen.de
Videoportal Bremen mit eigenem i2b-Kanal
Offshore-Windkraft optimal nutzen
Ein neues Videoportal bündelt jetzt audiovisuelle
Inhalte von Unternehmen und Organisationen
aus dem ganzen Nordwesten an einer
zentralen Stelle im Internet. Unter www.videoportal-
bremen.de finden vor allem Wirtschaftsund
Technologie-Interessierte viel hochwertiges
Filmmaterial und andere Dokumente mit speziellem
Bezug zur Region rund um Bremen und
Oldenburg. i2b verfügt auf dem Portal über einen
eigenen Kanal, in dem die aktuellen Veranstaltungsberichte
abgerufen werden können.
Ein großes Manko der herkömmlichen Videoportale
besteht darin, dass Firmenvideos
aus dem b2b-Bereich per Suchfunktion kaum
auffindbar sind. „Wer sich bei YouTube über das
Wirtschaftsgeschehen in der Metropolregion
Bremen-Oldenburg informieren will, hat keine
Chance“, erklärt Alexander Flögel, Inhaber von
Kontrast Medienproduktion und Betreiber des
Portals.
Das Videoportal Bremen bietet nicht nur
aufgrund seiner fokussierten inhaltlichen Ausrichtung
eine bessere Auffindbarkeit, sondern
Die Energiewende gilt als eine der größten
gesellschaftlichen Herausforderungen für die
kommenden Jahrzehnte – und ein Schlüssel für
ihr Gelingen liegt hier im Nordwesten. Die Offshore-
Windenergie wird nach Meinung vieler
Experten benötigt, um die Energieversorgung in
Deutschland komplett auf regenerative Quellen
umstellen zu können. Eine Veranstaltung des Innovationsnetzwerks
i2b beleuchtete am 21. Mai
die Frage, wie die Region sich in der Offshore-
Logistik aufstellen sollte, um diese Entwicklung
optimal nutzen zu können. Denn bevor die Kraft
des Nordseewinds als Strom aus der Steckdosen
fließen kann, muss sehr viel geforscht, entwickelt
und investiert werden.
Der Eröffnungsvortrag von Nils Schnorrenberger
(Geschäftsführer BIS Bremerhavener
Gesellschaft für Investitionsförderung und
Stadtentwicklung mbH) zum Thema „Offshore
Terminal Bremerhaven: Optimierung der Offshore-
Windenergielogistik“ und weitere Fotos
vom Abend sind unter www.i2b.de/i2b-veranstaltungen
abrufbar.
Bei der i2b-Veranstaltung im „VIP-Club Ost“ des Weser-
Stadions wurden die Potenziale der Offshore-Logistik für
regionale Unternehmen aufgezeigt.
Staatsrat Heiner Heseler begrüßte die i2b-Gäste
im Weser-Stadion.
Andreas Wellbrock von der BLG Cargo Logistics
betonte die Notwendigkeit zunehmender Standardisierung
im Offshore-Bereich, um Kosten zu
senken.
Die Unternehmensvertreter diskutierten über
Möglichkeiten, die Effizienz in der Offshore-
Logistik durch innovative Lösungen zu erhöhen.
Stefan Woltering erklärte, warum Hochtief
Solutions sich für Bremerhaven als Heimathafen
im Offshore-Bereich entschieden hat.
// Fotos: Kontrast Medienproduktion
Im 2. Halbjahr 2013 sind folgende i2b-
Veranstaltungen geplant:
3. September, Bremen
i2b meet-up „Perspektiven für Innovation
und Wachstum – Wie können Unternehmen
im Land Bremen von der „Europa
2020“-Strategie profitieren?“
1. Oktober, Bremen
i2b meet-up „Inspiration Office – Globale
Trends revolutionieren die Arbeitswelt der
Zukunft“
5. November, Bremen
i2b meet-up zum Thema “Onshore-Windenergie”
19. November, Oldenburg
i2b meet-up „Klimawandel: Chancen und
Risiken für Unternehmen“
3. Dezember, Bremen
i2b meet-up zum Thema „Luftfahrt“
Nächste i2b-
Veranstaltungen
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
2 i2b
// Bild: Artur Golbert
Zur Eindämmung der Energiekosten in Unternehmen eignen sich zertifizierbare
Managementsysteme wie „Ecostep Energie“. Das System knüpft als
Zusatzmodul an bestehende Managementsysteme an und wurde speziell
für die Anforderungen von Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern entwickelt. Es
beinhaltet zwei Workshops und Vor-Ort-Beratungen in den Unternehmen.
„Ecostep Energie“ wird nach Angaben der Initiatoren beim RKW Bremen
schlank und kostengünstig in die Unternehmensabläufe integriert. Neben
der Bestandsaufnahme und Bestimmung der energetischen Ausgangsbasis
werden Prozesse und Maßnahmen zur Energieeinsparung definiert. DaEnergiemanagement
verbessern mit „Ecostep Energie“
nach können die Firmen eigenständig ihr Energiecontrolling durchführen
und langfristige Transparenz in den Energieverbrauch bringen. Energieintensive
Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe werden nach
der Einführung eines Energiemanagementsystems außerdem von der
Stromsteuer befreit.
Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es unter www.ecosteponline.
de sowie bei der Koordinierungsstelle Ecostep unter Telefon 0421 -
323464-28.
Strategie „Europa 2020“:
Chancen für Unternehmen
Die Europäische Union setzt
den Schwerpunkt in der
Wirtschaftsförderung künftig
verstärkt auf nachhaltige
Im Jahr 2000 setzten die Regierungschefs der Innovationen.
Europäischen Union sich mit der „Lissabon-Strategie“
zum Ziel, die EU bis 2010 zur innovativsten
und wettbewerbsfähigsten Region der
Welt zu machen. Über das Erreichen der
Vorgabe lässt sich streiten, zumal die Finanzkrise
einige Ablenkung geschaffen
hat. Mit Ablaufen der Periode im
Jahr 2010 wurden die Zielvorgaben
daher überabeitet und in die „Strategie
2020“ überführt. In Schwung
kommt der Prozess aber erst jetzt,
weil die siebenjährige Förderperiode
der EU ausläuft und ab 2014 in den
Mitgliedsländern neue Programme
aufgelegt werden müssen, in deren Rahmen
die Strategie Fuß fassen soll.
Der grundsätzliche Strategiewechsel besteht
darin, dass nun primär ein „intelligentes,
nachhaltiges und integratives Wachstum“ angestrebt
wird. „Es wird weniger Geld geben, aber
die Mittel sollen zielgerichteter eingesetzt werden“,
erklärt Harm Wurthmann, Geschäftsführer
des RKW Bremen und Leiter der Koordinierungsstelle
bei der „Partnerschaft Umwelt Unternehmen“.
So verpflichte die EU ihre Mitgliedsstaaten
beispielsweise, künftig einen bestimmten
Prozentsatz für klimaschonende Projekte auszugeben.
Beschäftigung und Klimawandel
im Fokus
Fünf übergeordnete Ziele hat die EU für 2020
beschlossen:
• Beschäftigung: Mindestens 75 Prozent der
20- bis 64-jährigen sollen beschäftigt sein
• Innovation: 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts
sollen in Forschung und Entwicklung fließen
• Klimawandel: Treibhausgasemissionen sollen
im Vergleich zu 1990 um mindestens 20 Prozent
verringert werden; 20 Prozent der Energie
soll aus erneuerbaren Quellen stammen; die
Energieeffizienz soll um 20 Prozent steigen
• Bildung: Die Rate der Schulabbrecher soll auf
unter 10 Prozent gesenkt werden; mindestens 40
Prozent der 30- bis 34-Jährigen sollen über einen
Hochschulabschluss oder einen vergleichbaren
Abschluss verfügen
• Armut: Mindestens 20 Millionen Menschen
weniger sollen in Armut leben oder von Armut
und sozialer Ausgrenzung bedroht sein
Der Weg dorthin soll über verschiedene
Leitinitiativen führen, beispielsweise
die „Digitale Agenda für Europa“, die
„Innovationsunion“ und das „Ressourcenschonende
Europa“. Für
die Umsetzung vor Ort sind die
Mitgliedsstaaten verantwortlich.
Zurzeit wird auch in Bremen und
Niedersachsen an konkreten Programmen
gefeilt, die auf die neuen
EU-Vorgaben abgestimmt sind.
Förderung bereits
jetzt verfügbar
Wer auf dem Laufenden bleiben möchte und
sich auch für die bereits bestehenden Fördermöglichkeiten
interessiert, kann sich in Bremen
an die „Initiative Umwelt Unternehmen“ wenden,
deren Koordinierungsstelle beim Projektträger
RKW angesiedelt ist. Die IUU kooperiert unter
anderem mit der Bremer Aufbau-Bank, wenn
es um die Bereitstellung von Fördermitteln geht,
beispielsweise im Bereich der energetischen
Sanierung. Die zurzeit verfügbaren Programme
decken verschiedenste weitere Bereiche ab, darunter
die Technologieentwicklung, Investitionsförderung,
Markterschließung und die Einführung
von Umweltmanagementsystemen.
Weitere Informationen //
www.uu-bremen.de
Kontakt //
Koordinierungsstelle IUU
Tel. 0421 - 323464-0
E-Mail info@uu-bremen.de
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
Material- und Energieeffizienz 3
Das „Ecomat“ startet schon vor der Fertigstellung mit Kick-off-Projekten
und wirbt um weitere Unternehmen als Netzwerkpartner.
Leichtbau-Zentrum am Flughafen nimmt Formen an
Bremen (WFB) konnte in die nächste
Planungsphase – Planverfahren
und Architektenwettbewerb – einsteigen.
Die Zusammenarbeit der Akteure
soll jedoch schon intensiviert
werden, bevor die Steine aufeinander
geschichtet sind. Auf
diese Weise soll das Schicksal
ähnlicher deutscher Kompetenzzentren
vermieden werden,
in denen trotz räumlicher
Nähe kaum Interaktion
entstanden ist. Die
Wirtschaftsdeputation
hat daher als inhaltlichen Vorläufer
ein Gemeinschaftsprojekt
auf den Weg gebracht,
das die Qualitätssicherung von
Förderprojekten rund um den Werkstoff
CFK verbessern soll. Das Forschungsprojekt ist
auf 18 Monate angelegt und erhält 1,2 Millionen
Euro aus EU-Mitteln. Weitere 660.000 Euro werden
aus privaten Töpfen beigesteuert. Insgesamt
sollen im Ecomat mehr als 500 Beschäftigte tätig
sein, wenn die Entwicklung abgeschlossen ist.
Darüber hinaus hat die Deputation
ein Maßnahmenpaket auf den
Weg gebracht, mit dem erreicht
werden soll, dass mittelständische
Unternehmen in das Ecomat-Netzwerk eingebunden
werden. Dazu sind spezielle Workshops,
Informationsveranstaltungen und Coachingangebote
vorgesehen.
Weitere Informationen //
www.ecomat-bremen.de
Kontakt //
Bastian Müller, WFB,
Tel. 0421 - 9600-349,
bastian.mueller@
wfb-bremen.de
Henry Ford schwärmte von
den Vorteilen natürlicher
Rohstoffe im Fahrzeugbau:
Anfang der 40er Jahre
baute er ein Auto, das zu
einem Großteil aus Naturfasern
wie Baumwolle, Sojabohnen
und Hanf bestand.
Gegenüber der New York
Times sagte er, diese Materialien
würden das Auto
leichter, sicherer und kostengünstiger
machen. Im
letzten Punkt hatte er sich
aber wohl geirrt – Gerüchten
zufolge soll sich
eine mächtige Gegenlobby
erfolgreich für eine
neue Marihuana-Steuer eingesetzt
haben, die den Anbau
von Hanf in den erforderlichen
Größenordnungen unrentabel machte.
Inzwischen werden Naturfasern serienmäßig
in Fahrzeugteilen eingesetzt, allerdings
aufgrund der weiterhin hohen Kosten
nur punktuell. Als zusätzliche attraktive Option
ist mittlerweile das CFK hinzugekommen.
Dabei handelt es sich
um kohlenstofffaserverstärkten
Kunststoff (auch Carbon
genannt), der nicht nur im Automobilbau zum
Einsatz kommt, sondern auch in Flugzeugen,
Fahrrädern, Tennisschlägern und zahlreichen
weiteren Produkten.
Viele Akteure unter einem Dach
In der Luft- und Raumfahrt sind die Anforderungen
an Materialien besonders hoch: Einerseits
müssen sie so leicht wie möglich sein, um Kraftstoff
zu sparen. Andererseits benötigen sie aber
auch die erforderliche Stabilität für die Gewährleistung
der Sicherheit. Im Nordwesten forschen
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viele Institute und Unternehmen an Lösungen
für diese und zahlreiche weitere Herausforderungen.
Ein Zentrum, in dem diese Akteure unter
einem Dach kooperieren können, entsteht jetzt in
der Nähe des Bremer Flughafens: Das „Ecomat“
soll 2016 den Betrieb aufnehmen.
Den entscheidenden Schub gab es kürzlich
durch die Zusagen von zwei Ankermietern: Airbus
und das Faserinsitut Fibre haben ihre Unterschriften
unter Absichtserklärungen gesetzt.
Damit war die Vermietungskapazität von 80
Prozent erreicht und die Wirtschaftsförderung
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
4 Material- und Energieeffizienz
Auftaktveranstaltung zum neuen Oldenburger
Programm „Klima (+) Unternehmen“ am 29. Oktober
Klimaschutzinitiative für kleine
und mittlere Unternehmen
Der Rat der Stadt Oldenburg hat im Februar
2012 ein ambitioniertes Energie- und Klimaschutzkonzept
beschlossen: Die CO2-Emissionen
im Stadtgebiet sollen bis zum Jahr 2020 gegenüber
dem Vergleichsjahr 1990 um mindestens 28
Prozent pro Kopf sinken. Die Wirtschaft spielt für
die Erreichung dieses Zieles mit einem Anteil von
34 Prozent an den CO2-Emissionen neben dem
Privat- und Verkehrssektor eine entscheidende
Rolle. Daher startet das Klimaschutzmanagement
der Stadt jetzt eine umfassende Klimaschutzoffensive
für kleine und mittelständische
Unternehmen (KMU) in und um Oldenburg.
Angebote für Betriebe
Insbesondere das Thema Energieeinsparungen
und die Steigerung der Energieeffizienz stehen
dabei auf der Agenda. Anfang 2014 sollen gezielte
Maßnahmen und Beratungsprogramme für die
ansässigen Unternehmen angeboten werden.
Dazu zählen unter anderem:
• regelmäßige Expertenvorträge und
Informationsveranstaltungen,
• Energieeffizienztische zum Ideen- und
Know-how-Transfer
• Energiecontrolling in KMU
• Energieeinsparungsmaßnahmen im Bereich
Beleuchtung
• Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote
für das Handwerk
• Aufbau von Expertennetzwerken
Unterstützt wird das Klimaschutzmanagement
der Stadt Oldenburg dabei maßgeblich durch die
Wirtschaftsförderung der Stadt und durch das
Energiecluster OLEC e.V.
Programm wird vorgestellt
Das Programm wird erstmals am 29. Oktober
2013 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung, die
gemeinschaftlich von der Stadt Oldenburg und
OLEC organisiert wird, vorgestellt. Sie findet am
29. Oktober von 15 Uhr bis 18 Uhr in der Exerzierhalle
(Pferdemarkt 10) statt. Interessierte
Unternehmen können sich zur Veranstaltung
beim OLEC e.V. unter info@energiecluster.de
anmelden.
Fragen zum Programm Klima (+) Unternehmen
beantwortet auch Ataman Erönü, KMUKlimaschutzmanager
der Stadt Oldenburg, unter
0441 - 235-3486 oder ataman.eroenue@stadtoldenburg.
de.
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// Bild: Ina Peters
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
Material- und Energieeffizienz 5
In der Seefahrt war es jahrhundertelang ein
großes Problem: Der Wind wehte nicht immer,
wenn er zum Segeln gebraucht wurde, und schon
gar nicht aus der optimalen Richtung. Als alternative
Antriebe konnten in solchen Fällen höchstens
die Ruder dienen. Auch der Müller mit seiner
Windmühle musste einen Produktionsstopp einlegen,
wenn Flaute herrschte.
Heute ist die Wirtschaft darauf angewiesen,
dass die Energie jederzeit fließt – ein Argument,
das immer noch für den Einsatz von fossilen
Brennstoffen spricht. Nicht nur die Abnehmer,
auch das Netz selbst hat gehobene Ansprüche an
die gleichmäßige Auslastung, damit es nicht kollabiert.
Allerdings zeichnen sich inzwischen verschiedene
Alternativen zum alten Holzpaddel ab,
wenn der Wind nicht mehr weht und die Sonne
nicht mehr scheint. Neben neuen Speichertechnologien
steht dabei vor allem die Verteilung der
Energie über sogenannte „Smart Grids“ („intelligente
Netze“) im Vordergrund. Stromerzeuger,
Verbraucher und Netzbetreiber werden mit Hilfe
von Informationstechnologie enger verbunden,
um den Stromfluss zu optimieren.
Energiecluser vernetzt die Akteure
Im Nordwesten arbeitet eine Reihe von Akteuren
an Fortschritten in diesem Bereich. Ein Knotenpunkt
ist dabei das Oldenburger Energiecluster
OLEC e.V. Dort sieht man eine zusätzliche Dynamik
durch die europaweite Liberalisierung
von Strom- und Gasmärkten sowie deren Entflechtung,
sodass der Wettbewerb angeheizt
werde. „Der OLEC deckt über seine Mitglieder
vom Transport über die Verteilung und das Management
bis hin zu innovativen IT-Lösungen in
diesem Segment die gesamte Wertschöpfungskette
ab“, betont Roland Hentschel, Vorsitzender
des OLEC e.V.
IT-Know-how für Energieversorger auf dem
nationalen oder internationalen Gasmarkt liefert
beispielsweise die CX4U AG an (die Abkürzung
steht für „Corporate Service for Utilities“). Sie ist
unter anderem im Beratungsbereich tätig. Ein
wichtiger Innovationstreiber der Region ist auch
die BTC Business Technology AG, die ebenfalls
ihren Sitz in Oldenburg hat und umfassende ITLösungen
entwickelt. Nicht zuletzt arbeitet auch
die EWE Netz GmbH als Netzbetreiber in Nordwest-
Niedersachsen und in Teilen von Brandenburg
am „Smart Grid“.
Weitere Informationen //
OLEC: www.energiecluster.de
CX4U: www.cx4u.com
BTC: www.btc-ag.com
EWE Netz: www.ewe-netz.de
Energie – zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Die Energieversorgung kann mit Hilfe von Informationstechnologie wesentlich effizienter
gestaltet werden. // Bild: Jack Russell/iStock
Intelligente Netze helfen, Energie gezielt dort einzusetzen, wo sie gerade gebraucht wird
Niedersächsisch-bremisches Konsortium berät China
Studie unter Führung der BTC AG soll den Aufbau eines „Smart Grid“ vorbereiten
Die BTC AG hat von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
GmbH den Auftrag erhalten, zusammen mit der chinesischen
Regulierungsbehörde eine Studie für den Elektrizitätssektor zu erstellen.
Der Auftrag erfolgt im Rahmen des deutsch-chinesischen Klimaschutzprogramms.
Dafür hat die BTC AG mit der Jacobs University Bremen, dem
Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik (OFFIS),
der ef.Ruhr GmbH und der EWE Netz GmbH ein Konsortium gebildet.
Anlass für den Auftrag ist der forcierte Ausbau der erneuerbaren Energien
in China durch die chinesische Zentralregierung. Bis zum Jahr 2020
soll der Anteil nicht fossiler Energien an der Gesamtenergieerzeugung von
aktuell rund 9 auf 15 Prozent steigen. Aus diesem Grund investieren die
staatlichen Netzbetreiber in China intensiv in den Netzausbau.
Momentan werden verschiedene Smart-Grid-Konzepte diskutiert, die
eine bessere Integration der Erneuerbaren Energien in das Stromnetz ermöglichen
sollen. Die chinesische Regulierungsbehörde SERC möchte in
diesem Zusammenhang ihre eigene Perspektive zur zukünftigen Netzentwicklung
entwickeln und kommunizieren. Dafür arbeitet die Behörde mit
den deutschen Experten zusammen.
Im Mittelpunkt des Auftrags an das deutsche Konsortium steht die Beratung
der chinesischen Regulierungsbehörde beim Design einer zukunftsfähigen
Smart-Grid-Regulierung. In der Studie werden deutsche und internationale
Best-Practices aus dem Bereich der Smart-Grid-Regulierung
zusammengetragen, mit den chinesischen Regulierungspraktiken verglichen
und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Eine Studie mit dem Arbeitstitel „Regulatory Pathways for Smart Grid
Development in China“ soll bis November 2013 fertiggestellt werden. Das
gesamte Vorhaben wird vom Bereich Internationale Beziehungen der Stadt
Oldenburg personell und finanziell unterstützt.
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
6 Material- und Energieeffizienz
Unternehmen müssen sich künftig stärker anstrengen,
wenn sie vom Finanzamt geschont werden möchten.
Große Steuervorteile nur noch
mit Energiemanagement Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau
(KfW), die auch zweitägige Initial- oder Detailberatungen
fördert. „An den Kosten zwischen 1.600
und 8.000 Euro beteiligt sich die KfW mit der
Hälfte“, erklärt Stefan Baumann von der NBank.
Sie ist regionaler Partner der KfW und hat mit
dem sogenannten Unternehmerkredit Energieeffizienz
Niedersachsen (UEN) 2013 ein eigenes
Programm für KMU aufgelegt. „Der Kredit beträgt
maximal fünf Millionen Euro und kann eine Laufzeit
zwischen fünf und 20 Jahren haben. Damit
können Unternehmen in energieeffizientere
Maschinen investieren, aber auch in Neubauten,
die Sanierung der Gebäudehülle oder die Wärmerückgewinnung.“
Zudem gebe es mit dem Niedersachsenkredit
oder europäischen Förderprogrammen weitere
Chancen, in den Klimaschutz und sinkende Energiekosten
zu investieren. „Günstiger werden
fossile Energieträger sicherlich nicht“, betont
Klemens Lüke. „Daher sind Investitionen in mehr
Energieeffizienz oder eigene Erzeugungsanlagen
nicht nur steuerlich sinnvoll“ – sie sparen
auch bares Geld.
Unternehmen mit hohem Energieverbrauch
haben bis jetzt automatische Steuererstattungen
bekommen. Damit ist es jedoch bald vorbei: Sie
müssen per Gesetz im Gegenzug den Verbrauch
drosseln. Dieser Prozess lässt sich mit Hilfe von
Fördermöglichkeiten abfedern.
Betroffen ist von den neuen gesetzlichen
Vorgaben hauptsächlich das produzierende Gewerbe.
Der Fiskus erhebt auf jede verbrauchte
Megawattstunde Strom 20,5 Euro Steuern. „Davon
erhalten Unternehmen maximal 25 Prozent
zurück und müssen dazu im Gegensatz zu früher
einen Antrag stellen“, erläutert Klemens Lüke,
Wirtschaftsprüfer und Vorstandsmitglied des Oldenburger
Energieclusters OLEC e.V. „Der Sockelbetrag
für Erstattungen liegt bei 250 Euro.“
Unternehmen, die darüber hinaus vom sogenannten
Spitzensteuerausgleich maximal 90
Prozent der restlichen Steuern zurück haben
wollen, müssen zwischen 2013 und 2015 ein
zertifiziertes Energiemanagementsystem in
ihren Unternehmen implementieren und nach
drei Jahren den Nachweis erbringen, dass ihr
Energieverbrauch tatsächlich sinkt. „Für große
Verbraucher gilt das bereits seit 2012 und ab
diesem Jahr auch für KMU“, so Lüke. „Damit setzt
Deutschland eine Vorgabe der europäischen
Union um. Diese fordert im Prinzip, dass es keine
Leistung ohne Gegenleistung geben darf.“ Dies
zwinge Unternehmen zum Handeln.
Mehrere Fördertöpfe verfügbar
Für die Umsetzung energieeffizienter Maßnahmen
gibt es eine Reihe von Fördertöpfen, die
allen interessierten KMU oder Großbetrieben offen
stehen. Für die Energie gibt es beispielsweise
Kosmos, Kajen, Kilowatt
Mit den drei Innovationsclustern Luft- und Raumfahrt, maritime Wirtschaft und Logistik sowie Windenergie gehört das
Land Bremen zur Spitze der innovativen Regionen Deutschlands.
Mit mehr als12.000 Beschäftigten in mehr als 140 Betrieben und rund 20 Forschungseinrichtungen sowie einem Jahresumsatz
von über 2 Milliarden Euro ist die Luft- und Raumfahrt eine Schlüsselindustrie in der Region Bremen. | Der Containerterminal
in Bremerhaven ist der viertgrößte in Europa. Mit 5 Kilometern hat er die längste zusammenhängende Stromkaje der Welt. |
Bereits heute werden 264.000.000 Kilowattstunden Strom im Land Bremen durch Windenergie erzeugt. Das reicht für die Versorgung
von rund 120.000 Haushalten und bedeutet eine jährliche CO2-Ersparnis von 237.000 Tonnen.
Die Stärken des Landes Bremen erleben unter www.home-of-innovation.de
© WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH | 2013
Cluster-AZ Kosmos,Kajen..._190x130__WFB 13.08.13 15:02 Seite 1
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i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
Material- und Energieeffizienz 7
Das Friedrich-Wilhelm-Bessel-Institut forscht in enger Abstimmung
mit Unternehmen an ungelösten Problemen der Wind-Branche.
Fachkräfte für digitale Medien: „Dieser Plan ging auf“
Geballte Kompetenz für die Windenergie
Mit einem innovativen Konzept, das auf den
individuellen Bedarf in Unternehmen ausgerichtet
ist, bildet die Akademie für Weiterbildung
der Universität Bremen unter dem Titel „FIT in
MINT“ qualifizierte Fachkräfte für digitale Medien
sowie für den Umwelt- und Energiebereich
aus. Das Modell hat sich bereits bewährt – die
Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und ihrer
neuen Arbeitgeber sind sehr positiv. Betriebe,
Diese Echse schuf Ann-Kathrin Jesewski im
Rahmen des Moduls Mediengestaltung –
einem Abschnitt des Weiterbildungsprogramms
„Digitale Medien“. // Quelle: Jesewski
die auf der Suche nach entsprechenden
Fachkräften
sind, haben unterdessen
noch gute Chancen, eine
geeignete Kandidatin oder
einen geeigneten Kandidaten
zu gewinnen, denn das
Angebot hat sich noch nicht
überall herumgesprochen.
Absolventinnen frisch
auf dem Markt
Aktuell sind beispielsweise
Absolventinnen des weiterbildenden
Studiums „Entwicklerin Digitale Medien“
in den Markt entlassen worden. Er richtet
sich an Frauen, die nach einer beruflichen Pause
wieder einsteigen wollen. Während einige
schon vor dem Abschluss einen Arbeitsvertrag
in der Tasche hatten, sind andere noch verfügbar.
Sie können beispielsweise als Anwendungsentwicklerin
digitale Medien, als Art Director oder
als Webdesignerin eingesetzt werden.
„Die Durchschnittsnote der universitären
Zertifikate liegt bei 1,6 und unterstreicht den
unglaublichen Ehrgeiz der Frauen, einen qualifizierten
Wiedereinstieg zu erreichen“, betont
Ohne Windenergie kann es keine Energiewende
geben – darüber sind sich Politik und
Wirtschaft einig. Seit einiger Zeit wird jedoch
verstärkt über die Kosten gestritten, die insbesondere
im Offshore-Bereich noch relativ hoch
sind. Für die Windenergie-Branche im Nordwesten
liegt darin auch eine Chance: Wenn sie
es schafft, mit innovativen Lösungen den Aufwand
kontinuierlich zu senken, hat sie auf dem
Weltmarkt sehr gute Chancen. Das Friedrich-
Wilhelm-Bessel-Institut (FWBI) in Bremen
konzentriert sich daher jetzt zunehmend auf die
Forschung im Bereich Windenergie. Bei dem
Institut handelt es sich um die Forschungsstelle
der Deutschen Forschungsvereinigung für Meß-,
Regelungs- und Systemtechnik e.V. (DFMRS), der
auch zahlreiche Unternehmen aus der Region
angehören.
In den vergangenen Monaten wurden bereits
drei Vorhaben im Themenfeld Windenergie gestartet:
• Zuverlässige Detektion von Schleifbrand: Die
thermo-mechanischen Schädigungen, die beim
Schleifen von metallischen Werkstoffen auftreten,
verursachen besonders für die Hersteller
von Windenergieanlagen hohe Kosten. Alle bisher
eingesetzten Verfahren zur Erkennung von
Schleifbrand erfordern entweder die Zerstörung
des untersuchten Bauteils oder liefern unzuverlässige
Ergebnisse. Das FWBI untersucht deshalb
neue Verfahren, die eine sichere Bestimmung
der Schäden ermöglichen sollen, ohne das
Material dabei zu beeinträchtigen.
• Dynamische Belastungen in Windenergieanlagen
bei Netzunsymmetrien und Netzfehlern:
Im öffentlichen Stromnetz kann es zu Schwankungen
der Spannung kommen, sodass einzelne
Komponenten von Windenergieanlagen übermäßig
beansprucht werden. Am FWBI wird nach
Lösungen gesucht, die gleichzeitig die Anlage
schützen und das Stromnetz stabilisieren.
• Fehlertolerante Antriebe mit Transversalflussmotoren:
In der Windenergie muss ein Antrieb
auch im Fehlerfall zuverlässig weiter arbeiten,
bis ein Austausch der defekten Komponenten
vorgenommen werden kann. Im Rahmen eines
neuen Projekts entwickelt das FWBI daher sogenannte
Transversalfluss-Reluktanzmaschinen,
die aufgrund ihrer Konstruktion besonders fehlertolerant
sind.
Unternehmen, die Interesse an einer Zusammenarbeit
mit dem FWBI im Bereich Windenergie
haben, können sich an die Geschäftsstelle
wenden.
Weitere Informationen //
www.fwbi-bremen.de
Berit Godbersen, die das Programm betreut.
Auch Kai Susemihl, Geschäftsführer der Fairtec
Kommunikationstechnik GmbH, ist von den Absolventinnen
überzeugt. Fairtec hatte zunächst
ein Praktikum angeboten und schon in dessen
Verlauf beschlossen, die Mitarbeiterin zu übernehmen.
„Von Beginn an haben wir in der Projektkooperation
eine hervorragende Möglichkeit
gesehen, neue Mitarbeiterinnen kennenzulernen
und einstellen zu können“, berichtet er. „Dieser
Plan ging auf.“
Die große Nachfrage nach hochkarätigen
Weiterbildungen, die in kurzer Zeit ein innovatives
Wissen-Update vermitteln, hat die Uni
Bremen bewogen, beide „FIT in MINT“-Qualifikationsprofile
fortlaufend anzubieten. „Umwelt-
Energie-Nachhaltigkeit“ ging im April erneut
ausgebucht an den Start. Die Weiterbildung
„Entwickler/in Digitale Medien“ beginnt am 9.
September – ebenfalls mit einer langen Interessentenliste.
Unternehmen, die Praktika anbieten
möchten, sind allerdings noch erwünscht.
Kontakt //
Astrid Rehbein, Tel. 0421 - 218-61609,
rehbein@uni-bremen.de,
www.uni-bremen.de/fit-in-mint
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
8 IT / W indenergie
Die Quantumfrog GmbH – ein Start-up der Universität Oldenburg,
das erst kürzlich die Auszeichnung „Best of CampusGründung 2013“
erhielt – hat erneut gepunktet: Nordmedia fördert das Vertriebskonzept
des jungen Unternehmens mit 50.000 Euro. Damit ist Quantumfrog
eine von zwei prämierten Firmen, die diese hohe Einzelförderung
erhielten.
Nordmedia ist für die Medienförderung der Länder Niedersachsen
und Bremen zuständig. Die Gesellschaft fördert Ideen und Entwicklungen
in den Bereichen Konzeptentwicklung, Prototypenentwicklung,
Produktion und Vertrieb. Mit der „Gamesförderung“ unterstützt
sie die Entwickler und Publisher von der Idee bis zur Verbreitung innovativer
und marktgerechter Online-Spiele.
Ziel: hochqualitative Lösungen
Quantumfrog wurde im April 2011 gegründet. Das Team um Dennis
Gravel, Torsten Lüders und Hendrik Rump entwickelt Spiele, Weblösungen,
mobile Applikationen sowie Individualsoftware. Ihr Ziel:
hochqualitative Lösungen für Web und Software bereitzustellen sowie
innovative Online-Spiele zu konzipieren, die es auf dem Markt noch
nicht gibt. Als Pilotprojekt erstellte Quantumfrog auf Basis der eigens
entwickelten „Middleware“ das Sammelkartenspiel „Nanofights“.
Um die Förderung von nordmedia zu gewinnen, musste das Team
in einem so genannten „Pitch“ das Vertriebskonzept vor einer Jury
präsentieren. Hendrik Rump, Geschäftsführer von Quantumfrog, freut
sich über den Erfolg: „Der Marketingmix, der auf verschiedene Kanäle
abzielt, und unsere Erfahrungen haben die Jury überzeugt“ .
Nächster Antragstermin für die Gamesförderung von Nordmedia
ist der 23. Oktober 2013. Neben der finanziellen Förderung werden
auch Workshops und Coachings zu Themen wie Game Design, Pitching,
Producing und Marketing angeboten.
Weitere Informationen //
www.quantumfrog.de
www.nordmedia.de
Das europäische System Copernicus verknüpft Informationen von Satelliten und anderen Quellen
miteinander. Die Daten stehen jetzt auch für kommerzielle Anwendungen zur Verfügung.
Quantumfrog:
Nordmedia fördert Vertriebskonzept
Für das Spiel „Nanofights“ erhält Quantumfrog eine der höchsten Einzelförderungen von Nordmedia. // Quelle: Quantumfrog
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9
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
Start-ups
Wenn Unternehmen ihre innovativen Projekte
von der EU oder dem Bund fördern
lassen wollen, ist es meistens ratsam, mit
Forschungsinstituten aus der Region zu
kooperieren. Dabei bieten sich vor allem
diejenigen Einrichtungen an, die exzellent
vernetzt sind Richtung Brüssel und Berlin.
Dort wird der Fokus bei der Vergabe immer
stärker darauf gelegt, dass nach Beendigung
der Projekte eine realistische Chance
auf eine Vermarktung der Ergebnisse besteht.
Zugang zu EUProjekten
führt oft
über Institute
„SAiM“ ist eines von mehreren Forschungsprojekten, in denen das TZI der Universität Bremen
und die Neusta Mobile Solutions GmbH kooperieren. Die langjährige Partnerschaft bietet für
beide Seiten konkreten Nutzen – wissenschaftlich und ökonomisch.
Angriffe auf Smartphones vorab erkennen
die Kunden wollen genau diese App, was beim
aktuell bewilligten Projekt SAiM sogar der Fall
sein könnte.
Die mobile Kommunikation über Smartphones
oder Tablet-Computer spielt für Unternehmen
eine immer größere Rolle. Doch zugleich
gilt es, diese mobilen Endgeräte sicher in die ITInfrastruktur
zu integrieren, um Angriffe von außen
zu verhindern. Gerade Smartphones werden
immer öfter zur Zielscheibe für gezielte Attacken
von Datenspionen oder Hackern. TZI und neusta
entwickeln im vom Bundeministerium für Bildung
und Forschung geförderten zweijährigen
Transferprojekt SAiM mit zwei weiteren Partnern
eine prototypische Softwarelösung für Unternehmen,
die mobile Endgeräte gegen Schadprogramme
absichert und erstmals auch neue,
unbekannte Angriffe erkennen kann.
Tests unter realistischen Bedingungen
Der Prototyp wird auf Basis des Open Source
Betriebssystems Android programmiert. „Das
hat für Unternehmen den Vorteil, dass sie eine
Lösung erhalten, die sie komplett inhouse ohne
externe Anbieter nutzen können“, erläutert TZIMitarbeiter
Florian Junge. Dieser Prototyp ermögliche
ein Mobile-Device-Management, also
die zentralisierte Verwaltung von Mobilgeräten
durch die jeweiligen Administratoren. „Ein eigenes
IT-Sicherheitsmanagement, das Smartphones
absichert und zugleich neuartige Angriffe
erkennt: genau danach besteht eine große Nachfrage
bei Unternehmen“, erläutert Junge. „Und da
im Projekt selbst Unternehmen vertreten sind,
können wir den Prototypen unter realistischen
Bedingungen testen.“
SAiM ist ein Nachfolger des ebenfalls vom
Bund geförderten Projekts „Fides“. TZI und neusta
hatten mit T-Systems, dem Automobilzulieferer
ZF Friedrichshafen und weiteren Partnern
den Prototyp für ein IT-Frühwarnsystem mit
Methoden der Künstlichen Intelligenz entwickelt.
„Das war die Basis, um jetzt eine Lösung
für Smartphones angehen zu können“, berichtet
TZI-Projektleiter Karsten Sohr. (kk)
Es ist die zentrale Idee von Technologietransfer,
dass sich Ergebnisse aus anwendungsorientierter
Forschung direkt vermarkten lassen.
Die Realität ist oft eine andere. Am Ende von
Transferprojekten gibt es Prototypen. Doch es
finden sich meist keine Industriepartner, die Zeit
und Geld investieren, um sie zur Marktreife zu
bringen. „Wir müssen die Wertschöpfungskette
etwas komplexer denken“, sagt Michael Lawo,
Professor am Technologie-Zentrum Informatik
und Informationstechnik (TZI) der Universität
Bremen und in Personalunion Geschäftsführer
der Bremer Neusta Mobile Solutions GmbH. Diese
ist mit ihren inzwischen 15 Mitarbeitern eine
Tochter von Team Neusta und entwickelt mobile
Lösungen für Smartphones und Tablets. Was
Lawo unter erfolgreichem Technologietransfer
versteht, zeigt sich an der Kooperation von TZI
und neusta auf beispielhafte Weise.
„In jahrelanger Zusammenarbeit haben wir
uns bei der Europäischen Union als Projektpartner
einen guten Namen im Bereich mobiler
Lösungen gemacht“, berichtet Lawo. „Wir stehen
heute für einen marktnahen, professionellen
Ansatz bei der Softwareentwicklung.“ So seien
Forschungsprojekte inzwischen ein festes
Standbein bei Neusta Mobile Solutions – und
das bedeute Planungssicherheit. „Denn die EUProjekte
gehen über zwei, drei Jahre, normale
App-Entwicklungen für Kunden dagegen nur
über ein paar Monate“, sagt Lawo. Zudem werde
über diese Projekte Know-how aufgebaut. „Wir
können heute Softwareinnovationen begleiten
und umsetzen.“
Einzelne Module sind leichter nutzbar
als komplette Prototypen
Das ist bereits eine Form von Wertschöpfung
aus Forschungsarbeit. Die zweite benennt Lawo
als Baustein-Prinzip. Alles, was in Forschungsprojekten
technologisch entwickelt wird, ist als
Modul für viele andere Kundenprojekte nutzbar.
Das heißt: Neusta sichert sich auf diese Weise
den Zugriff auf Innovationen in der Softwareentwicklung.
Eine Wertschöpfung, die sich nicht
direkt in Umsatz und Ertrag zeigt, aber doch als
nachhaltig erweist. Es geht dabei in erster Linie
um die Weiterverwertung von Technologie für
individuelle Kundenlösungen im Tagesgeschäft
und weniger um die direkte Vermarktung des
jeweiligen Forschungs-Prototypen. Es sei denn,
Prof. Michael Lawo
Florian Junge
// Bilder: TZI
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
10 IT
Innovative Produktideen
uas dem Nordwesten
Die InnoWi GmbH ist die regional ansässige und
weltweit agierende Dienstleistungsagentur für
wissenschaftliche Erfinder der Hochschulen,
Forschungsinstitutionen und Unternehmen im
Land Bremen sowie dem nordwestlichen Niedersachsen.
Als Berater übernimmt die InnoWi
GmbH allein oder im Verbund ihrer Partnernetzwerke
alle patentrechtlichen und vermarktungsrelevanten
Aufgaben von der Idee bis zur
Markeinführung. Weitere Informationen zu der
hier beschriebenen Innovation oder konkrete
Beratung erhalten Sie unter mail@innowi.de
und Telefon 0421 - 9600-70.
Fälschungssichere Kennzeichnung
Wissenschaftler der Universität Osnabrück
haben ein Verfahren zur fälschungssicheren
Kennzeichnung von Produkten entwickelt. Mit
dem Verfahren ist es möglich, zwei- oder dreidimensionale
Muster aus winzigen Hohlräumen in
Gegenständen zu erzeugen und diese mit funktionellen
Substanzen zu befüllen. Die dadurch
entstehenden Muster sind untrennbar in den
Gegenstand eingebunden und eignen sich somit
zur fälschungssichereren Kennzeichnung von
Produkten.
Mit dem Verfahren können unterschiedliche
Ansprüche erfüllt werden. Bei der Verwendung
von farbigen Füllmaterialien in transparenten
Körpern lassen sich Kennzeichen erzeugen, die
Die patentierte Technologie wird bereits im Labormaßstab
produziert. Für die Nutzung sowie
die weitere Optimierung und Anpassung auf
spezifische Anwendungsfelder werden nun Lizenznehmer
und Entwicklungspartner gesucht.
für jedermann sichtbar sind. Für Kennzeichnungen,
die nur für Eingeweihte oder Spezialisten
erkennbar sein sollen, werden die Muster mit
Substanzen erzeugt, die z. B. bei UV-Licht oder
bei Erhitzung reagieren und erst dann die Kennzeichnung
offenbaren. Die Anwendungen liegen
hier im Diebstahlschutz und in der Bekämpfung
von Produktpiraterie.
Eine weitere mögliche Nutzung des Verfahrens
ist die Herstellung von sensitiven Kennzeichnungen,
die anzeigen, ob ein Produkt über
eine bestimmte Temperatur erwärmt oder dem
Licht ausgesetzt wurde. Ein Kunde kann bei derartig
gekennzeichneten Waren erkennen, ob die
Kühlkette unterbrochen wurde.
Der i2b meet-up am 1. Oktober 2013 beleuchtet globale
Trends in der Gestaltung von Arbeitsplätzen.
Blick in die Arbeitswelt der Zukunft
Die Zeiten, in denen Personalabteilungen stapelweise
Bewerbungen junger Berufseinsteiger
durchwälzten und sich am Ende die besten aussuchen
konnten, verändern sich. Unternehmen
müssen sich mittlerweile Einiges einfallen lassen,
um Talente auf sich aufmerksam zu machen
und sie längerfristig als Mitarbeiter zu binden.
Dank neuer Technologien haben darüber
hinaus viele Menschen jetzt die Freiheit zu arbeiten,
wo sie wollen – ob im Hotel, im Zug oder
zuhause. Der Arbeitsplatz bleibt dennoch ein
wichtiger Ort der Zusammenkunft: Laut einer
gemeinsamen Studie von Steelcase und Corenet
Global ist das Büro für 72 Prozent der Mitarbeiter
weiterhin der beste Ort, um sich mit Kollegen
auszutauschen. Unternehmen sind daher aufgefordert,
Arbeitsplätze und Strukturen zu schaffen,
mit denen sie die verschiedenen Arbeitsweisen
ihrer Arbeitnehmer optimal unterstützen.
International tätige Firmen müssen dabei nicht
nur auf die unterschiedlichen Bedürfnisse in verschiedenen
Kulturen Rücksicht nehmen, sondern
auch die Kommunikation zwischen den verteilten
Teams über Zeitzonen hinweg koordinieren.
Beim i2b meet-up „Inspiration Office“ am 1. Oktober
2013 präsentieren die Unternehmen Steelcase
und Pro Office die Ergebnisse von Studien zu
Trends in der globalen Arbeitskultur. Ein Referent
der Deutschen Post wird passend dazu erläutern,
wie die Unternehmenskorrespondenz direkt vom
Schreibtisch aus versandt werden kann – mit Hilfe
der „E-Postbusiness Box“.
Weitere Informationen
und Anmeldung //
www.i2b.de
Schöner arbeiten im Liegesessel „Coalesse – Hosu“. Beispielhaftes Büro für den deutschen Kulturraum. // Quellen: Steelcase
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
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28195 Bremen
Tel. 0421-33 39 30 0
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einer Arbeitsweise.
i2b e x p r e s s 0 3 // 2 013
12 Veranstaltungen / Impressum
3. September 2013, 19 Uhr, Bremen
i2b meet-up „Perspektiven für Innovation
und Wachstum – Wie können Unternehmen
im Land Bremen von der ‚Europa 2020‘-Strategie
profitieren?“
Eine Veranstaltung des i2b-Netzwerks.
// www.i2b.de
5. September 2013, 19.30 Uhr, Oldenburg
Vortrag: „Humanoider Forschungsroboter
NAO als Übungsassistent für zuhause“
Der humanoide Forschungsroboter NAO, 58
cm Körpergröße, ist kein ausgewachsener
Assistenzroboter für den Einsatz in den
eigenen vier Wänden, findet aber in vielen
Forschungs- und Entwicklungsprojekten
Verwendung. Sven Franz (Jade Hochschule)
erläutert in seinem Vortrag die Möglichkeiten,
Fähigkeiten und technischen Grenzen
des Roboters als therapeutischer Übungsassistent.
// www.schlaues-haus.info
23. September 2013, 19.30 Uhr, Oldenburg
Vortrag: „Hochautomatisiertes und automatisches
Fahren – Bausteine der individuellen
Mobilität von Morgen“
Mobilität ist für die Entwicklung der
Gesellschaft ein bestimmender Faktor.
Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer
in komplexen verkehrlichen Situationen.
Ein Vortrag von Frank Köster (Institut für
Verkehrssystemtechnik, TU Braunschweig) im
Schlauen Haus Oldenburg.
// www.schlaues-haus.info
25. September 2013, 18 Uhr, Oldenburg
Vortrag: „Die Energiewende beginnt vor Ort“
Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt
Tübingen, berichtet von seinen Erfahrungen mit
der Energiewende auf lokaler Ebene in Baden-
Württemberg.
// www.schlaues-haus.info
1. Oktober 2013, 19 Uhr, Bremen
i2b meet-up „Inspiration Office – Globale Trends
revolutionieren die Arbeitswelt der Zukunft“
Eine Veranstaltung des i2b-Netzwerks.
// www.i2b.de
5. November 2013, 19 Uhr, Bremen
i2b meet-up zum Thema “Onshore-Windenergie”
Eine Veranstaltung des i2b-Netzwerks.
// www.i2b.de
19. November 2013, 19 Uhr, Oldenburg
i2b meet-up „Klimawandel: Chancen und
Risiken für Unternehmen“
Eine Veranstaltung des i2b-Netzwerks.
// www.i2b.de
3. Dezember 2013, 19 Uhr, Bremen
i2b meet-up zum Thema „Luftfahrt“
Eine Veranstaltung des i2b-Netzwerks.
// www.i2b.de
i | 2 | b express
Das Journal für Inno vation im Nordw esten
Herausgeber
Carl Ed. Schünemann KG
i2b idea2business GmbH, Kölling Medien-Service
Verlag
Carl Ed. Schünemann KG, Schünemann-Haus
28174 Bremen // www.schuenemann-verlag.de
Anzeigenleitung
Karin Wachendorf, Telefon 0421 - 36903-26
anzeigen@schuenemann-verlag.de
Redaktion
Kölling Medien-Service, Telefon 0421 - 336599-50
info@k-ms.de // www.k-ms.de
Autoren in dieser Ausgabe
Axel Kölling (ak), Knut Köstergarten (kk)
Redaktionsbeirat
Roland Hentschel, Dr. Martin Heinlein,
Dr. Ruth Kayser, Dr. Stefan Offenhäuser,
Dr. Barbara Schieferstein, Kai Stührenberg,
sowie Vertreter der Herausgeber
Grafik und Layout
Carl Ed. Schünemann KG
Druck
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Internet
BBN Bremen Business Net GmbH // www.bbn.de
neusta software development // www.neusta.de

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